Posts Tagged ‘PI’

Jetzt neu im Herre-Sparabo

Monday, February 11th, 2008

Endlich. Nach tagelangem Downtime, welches seltsamerweise nicht den Bösen Islamistischen Hackerbriganden angekreidet wurde, startet PI ein “Mobilfunk-Angebot” für Rassisten und solche, die es werden wollen.

“PI-Mobile soll nicht nur eine Mobilfunkmarke sein, sondern wir wollen PI-Mobile mit PI-News verbinden, um so neue und interessante Möglichkeiten der Kommunikation und der Information für unsere Community zu etablieren.

Neben PI-News und PI-Mobile planen wir noch im 1. Halbjahr den Start unseres PI-Treffpunkts, einem virtuellen “Chathaus” wo Sie sich zur Diskussion und zum Informationsaustausch per PI-Mobile treffen können - egal wo Sie gerade sind.”

Demnächst darf der nette Rassist von nebenan überall in der Bundesrepublik am digitalen Stammtisch teilnehmen und seinen Hass auf die “Museln” artikulieren, für sagen wir mal 49 Cent pro SMS! We are Bioadapter und wir begrüßen dieses Angebot, denn wir sind der Meinung, dass Dummheit ruhig etwas kosten darf, ja nicht nur darf - sie muß. Wenn jeder arbeitslose Sportlehrer in diesem Lande solche Geschäftsideen hätte…

Your MS Paint skillz suck.

Sunday, January 13th, 2008

Schau mal, der arbeitslose Sportlehrer Stefan Herre in unmittelbarer Nähe des senilen PI-Heiligtums Giordano! Ich finde, das hat was von einer Entweihung

http://www.pi-news.net/2008/01/die-islamkritiker-e-pluribus-unum/

"Koran verbieten", oder wie PI funktioniert

Monday, January 7th, 2008

An alle, die ebendies schreien. Liebe Mutanten, an eurer Stelle würde ich überlegen, wie es denn mit Buch der Bücher bestellt ist, welches einige von euch so gern haben. Ob es mit dem Grundgesetz kompatibel ist? Nimmt es denn auch Abstand von Frauenfeindlichkeit? Wird darin ganz sicher nicht zum Völkermord aufgerufen?

Wir wissen alle, dass eure schlimmsten Befürchtungen in Bezug auf die Bibel zutreffen. Die Bibel - nicht nur Alte Testament - weist unzählige hässliche Passagen auf, die ihr brav ignoriert, um sich stattdessen auf den Koran zu konzentrieren. Diese selektive Wahrnehmung speist sich aus eurem grenzenlosen Opportunismus, der wiederum das Kernstück eurer “Art zu Denken” ist. Ihr seid für die Emanzipation der Frau, wenn ihr das Fehlen ebenjener in islamischen Ländern ansprecht - wenn es um Deutschland geht, ist die Emanzipation wieder schlecht und das “traditionelle Familienbild” muß her, um den “Ethnotizid der Deutschen” zu verhindern. Ihr seid für Meinungsfreiheit, wenn Aleviten gegen einen Fernsehkrimi demonstrieren, aber gleichzeitig dagegen, wenn sie euch nicht passt. Großer Jubel bricht aus, wenn ihr mit eMails die Löschung einer Satire vn Suleiman Masomi von der Seite des Goetheinstituts erreicht - think Julia Seeliger. Ihr seid “für Juden und Israel” und schmückt euch gern mit Davidssternen, und gleichzeitig gegen Juden, von denen ihr annehmt, sie wären nicht eurer Meinung - keine ernstzunehmende jüdische Webseite verlinkt euer Rassisten-Käseblatt. Ihr findet Schwule toll, wenn sie im Iran gehängt werden, während die europäischen Schwulen wieder schlecht sind, weil sie “das traditionelle Familienbild untergraben”. Menschenrechte sind gut, nur wenn sie irgendwo verletzt werden. So geht es weiter, und weiter, und weiter.

Diese kleinliche Verlogenheit zieht sich wie ein roter Faden durch alles, was ihr absondert. In eurem schizophrenen Weltbild können unvereinbare Gegensätze ohne eine Spur kognitiver Dissonanz nebeneinander existieren. Wenn Adornos Autoritarismusdetektor ausschlägt seid ihr nicht mehr als ein Haufen von opportunistischen Hanswürsten, zu dumm und zu verschüchtert, um eine “neue Massenbewegung” zu sein.

Sind Juden doch noch pöse?

Monday, January 7th, 2008

“Zentralrat der Juden prangert Jugendgewalt-Debatte an

Steilvorlage für Rechtsextremisten? Der Zentralrat der Juden ist besorgt wegen der kontroversen Debatte über Jugendgewalt - die Art der Diskussion über kriminelle Ausländer spielt nach Auffassung der Zentralrats-Präsidentin Knobloch der NPD in die Hände.”


Frau Knobloch ist mit ihrem ersten gescheiten Statement seit Monaten in den Nachrichten - sie fordert “differenzierte und sensible Stellungnahmen der politischen Entscheidungsträger” in Sachen Jugendgewalt. Wahrscheinlich fühlte sie sich zu dieser Stellungnahme berufen, nachdem der kochsche Rinderwahn auch auf das Kanzlertier übergesprungen war. Nun ja, besser spät als nie.

Ich bin gespannt auf die Reaktionen aus der Mutantenkommune. Ist Frau Knobloch senial - im Gegenteil zu Herrn Giordano? Beteiligt sie sich vielleicht an einer pansemitischen Weltverschwörung? Die einzige mögliche Rettung der knoblochschen Ehre wird in den Augen der Mutanten sicherlich in ihrer Forderung liegen, dass diejenigen, die sich “Integrationsmaßnahmen widersetzen” das Land verlassen müssen.

Bald wissen wir mehr.

Der Aleviten-Ali führt mal wieder was im Schilde

Tuesday, December 25th, 2007

Die ARD strahlt eine Tatortfolge* aus, in der kriminelle Machenschaften einer fiktiven Alevitenfamilie dargestellt werden - die Alevitische Gemeinde Deutschlands vertritt die Ansicht, durch die Ausstrahlung läge der Tatbestand der Volksverhetzung vor und reicht bei der Berliner Polizei eine Strafanzeige ein. PI registriert keine eingeworfenen Scheiben, keine Massendemonstrationen, wo zum Ehrenmord am ARD-Indendanten aufgerufen wird, ja noch nicht einmal Deutschlandfahnen werden verbrannt. Die Alevitische Gemeinde Deutschlands fährt eine absolut demokratische Tour und will durch durch üblichen Instanzen gegen die empfundene Ungerechtigkeit vorgehen. Wie reagiert PI? Mit dem inzwischen vertrauten Geschrei.

Kurzfassung: Der pöse Ali kann halt nicht anders, als pöse zu sein. Und wenn er alles richtig zu machen scheint, dann ist er nicht aufrichtig. Weil er halt ein Ali ist. Falls jemand nach einer alltagssprachlichen Definition von Rassismus suchen sollte - das wäre dann eine.

* Diese Folge habe ich im Übrigen nicht gesehen. Tut auch nichts zur Sache, ob Volksverhetzung vorliegt sollen die Gerichte entscheiden.

"Schäuble rudert zurück"

Friday, December 21st, 2007

Aber nicht, weil er auf die Mütze bekommen hat, wie Beate Klein vermutet. Sondern weil die Ergebnisse der Studie nichts anderes nahelegen als dass Deutsche Muslime nicht “radikaler” sind als Nichtmuslime.

Der Kriminologe Peter Wetzel, einer der Autoren der Studie

warnt davor, in die Untersuchung Dinge hineinzulesen, die dort nicht stünden. [genau das macht Beate Klein und die übrigen Teilzeit-Rassisten] Die überwiegende Mehrheit der Muslime in Deutschland sei “normkonform” und stehe nicht im Widerspruch zur Demokratie. Es gebe aber eine kleine Minderheit unter den Muslimen, die “demokratieresistent” sei. Ihr Anteil entspräche aber ziemlich genau der Größe ähnlicher Gruppen in der nichtmuslimischen Bevölkerung, die auch die Demokratie ablehnten oder gewaltbereit seien. [Genau das will PI nicht wahrhaben; diese Tatsache wird einfach ignoriert] Auch dass vierzig Prozent der Muslime tief religiös geprägt seien, scheint Wetzels weder zu überraschen noch zu beunruhigen. Nach einer von der Bertelsmann-Stiftung erst in der vergangenen Woche veröffentlichten Studie sind rund siebzig Prozent aller Deutschen religiös, jeder fünfte gilt sogar als “hochreligiös”.

Tja, SpON, wie war das mit den 500 Seiten politischen Sprengstoffs? Irgendwie will da nicht wirklich etwas in die Luft gehen.

Beate Klein kann nicht lesen

Thursday, December 20th, 2007

Lesen bildet bekanntlich; ob die Möchtegern-Chefideologen und das ungezwungen rassistische Comment-Fußvolk sich Vorzüge dieser Kulturtechnik vergegenwärtigt haben? Die jüngste vom BMI in Auftrag gegebene Studie zu den Einstellungen der Muslime in Deutschland haben sie jedenfalls nicht einmal überflogen.

innerer Monolog Beate Klein:

“Großes Kino! 40%, was steht da, funda… fundamental orientiert? 40% fundamentalistisch, sag ich doch! Das sind ja, das sind ja, 1,2 Millionen potenzieller Koffer-/Schuh-/Gürtelbomber!!! Schnell posten!!”

Es ist nicht verwunderlich, dass Beates impliziter Begriff von “fundamentalen Orientierungen” - der von minderen Mutanten im Kommentarbereich erwartungsgemäß bereitwillig aufgenommen und reproduziert wird - sich deutlich von der Auffassung unterscheidet, mit der die Studie arbeitet. So heißt es im Fazit der Studie -

“Fundamentale Orientierungen, die ein enge religiöse Bindung, hohe Alltagsrelevanz der Religion, starke Ausrichtung an religiösen Regeln und Ritualen verbinden mit einer Tendenz, Muslime die dem nicht folgen auszugrenzen sowie den Islam pauschal auf- und westliche, christlich geprägte Kulturen abzuwerten, zeigen eine enorme Verbreitung. In der Allgemeinbevölkerung sind etwa 40% einem solchen Orientierungsmuster zuzuordnen. Dies ist aber bei weitem nicht gleichzusetzen mit dem Umfang des Potenzials demokratiedistanter, intoleranter oder gar islamismusaffiner Haltungen unter Muslimen.” (S.495)

weiter im Text:

“Nicht alle fundamental orientierten Muslime sind demokratiedistant und nicht alle demokratiedistanten oder gar gewaltakzeptierenden Personen sind fundamental orientiert. Es finden sich indessen gewisse Überlappungen. So zeigt sich, dass eine Minderheit, die in der muslimischen Allgemeinbevölkerung etwa 8%-12% ausmacht, deutliche demokratiedistante Einstellungen aufweist. Bei etwa der Hälfte von ihnen steht eine solche Demokratiedistanz in einem Zusammenhang mit einer fundamentalen religiösen Orientierung, die eine starke Aufwertung des Islam und starke pauschale Abwertungen des Westens erkennen lässt.” (ebd)

Ups, doch keine 1,2 Millionen Kofferbomber? Bea nennt zwar in ihrem Zitat der DDP-Meldung die letztere Zahl, doch wen interessiert’s? Die rassismusfreudigen Mutanten stänkern weiter. Es ist doch völlig irrelevant, dass “demokratiedistante Einstellungen” nicht deckungsgleich sind Rucksackbombenbau und -einsatz. Nach klassischer PI-Manier wird ebenfalls unterschlagen, dass die Akzeptanz der Demokratie auch bei den Deutschen keine Höhenflüge genießt - Norbert Elias, deine Minorität der Besten, ick hör dich trapsen.

Wo wir schon dabei sind - an dieser Stelle ein Paar bescheiden vorgetragene Ideen für die Weiterentwicklung der PI-Ideologie

* Gebärmarathon angesichts der islamisch-demographischen Ali-Gefahr - Jeder PI-Autor setzt fünf garantiert katholische Kinder in die Welt. Vielleicht macht Beate Klein ja den Anfang und erspart der Welt schwangerschaftsbedingt ihre abgestandene Textchen?
* Ausbürgerung von Kriminellen, Arbeitlosen und Grünen-Wählern - sie legen ein undeutsches Verhalten an den Tag und müssen als kulturfremde Elemente abgestoßen werden
* Einbürgerungen abschaffen! Verbliebene Ausländer kasernieren und für sozialverträgliche Tätigkeiten wie z.B. das Schaufeln von Schützengräben für den bevorstehenden Krieg des hl. deutschen Vaterlands gegen den Großen Bösen Ali einsetzen!

Hoffentlich werden diese Themen in den nächsten Wochen aufgegriffen, ich bin gespannt.

Eine PI-Meldung entflechten, erster Versuch

Tuesday, December 18th, 2007

Dazu

Der böse Ali, der die Kindergärtnerin verkloppt hat, stammt immer aus der “Minorität der Schlechtesten” (Norbert Elias), d.h. zu Migranten, die aus welchen Gründen auch immer gewalttätig werden. Dieser Gruppe zugeschriebene Eigenschaften wiederum auf alle weiteren Gruppen ausgeweitet, denen der böse Ali zugehörig ist, vielleicht von der Gruppe der Männer (igitt, das wäre ja Islamo-Feministo-Faschismus!) und der übergeordneten Gruppe der Menschen abgesehen - PI ist ja noch nicht so weit, zur Herrschaft garantiert unislamischer Roboter aufzurufen. Beate Klein hingegen ist in guter Gesellschaft. Hinter ihr steht der gefühlte Emmanuel Kant, Albert Einstein, J. W. v. Goethe, usw. usf. Sich selbst bewertet man bekanntlich, indem man die der “Minorität der Besten” (Norbert, ach Norbert…) zugeschriebenen Eingeschaften auf den gesamten “Wir”-Stammtisch extrapoliert. Die “Minorität der Schlechtesten” des Stammtisches wird einfach ignoriert.

Deshalb ist “Multikultureller Dialog” in von der “Religion des Friedens” “kulturbereicherten” Kontexten, um den PI-Slang zu benutzen, unmöglich, sagt Beate Klein. Interessanterweise strickt Beate ein paar auf den ersten Blick überraschende Fäden in den Diskurs ein, wenn sie dem Vater des Kindes eine Art “antiautoritäre Erziehung” gegenüber Nichtmuslimen unterstellt.* Wenn man bedenkt, dass die so genannten “Linken” der Lieblingsfeind der PI-Truppe sind mögen die Fäden nicht mehr überraschen. Eine hieb- und stichfeste Verbindung zwischen den “Linken” und den “Museln” ist hergestellt, das Volk jubelt frenetisch. Der Ali hat immer böse und weitreichende, strategische Absichten.

Was für mich jetzt interessant ist - mußte Beate Klein sich hinsetzen und überlegen - och, wie bringe ich denn die “Linken” und die “Museln” zusammen, oder kommt so etwas wie aus der Pistole geschossen? Als eine Art Automatismus? Eine müßige Frage, eigentlich.

* “Damit Kinder schon in jungen Jahren lernen, wie man sich gegenüber aufmüpfigen ungläubigen “Respektpersonen”, also Erziehern, Lehrern, später dann Polizisten zu verhalten hat, schlug der Vater [...]“

Scientifically Incorrect

Thursday, December 13th, 2007

Eine interessante Entwicklung ist seit einiger Zeit auf “politically incorrect” zu beobachten. Hin und wieder werden neuerdings Wissenschaftler als Hochzeitsgeneräle für Gastbeiträge herangezogen, brav mit akademischem Titel, wobei man “em.” in “Prof. em.” gerne wegzulassen scheint. Sie sollen - so der Hintergedanke der Betreiber - grob auf der Linie von PI liegen, was Kulturrassismus und Wahnsinn angeht. Das Ziel dabei ist es, daran bestehen keine Zweifel, zu suggerieren, die eigenen Ansichten wären wissenschaftlich begründet.

Neuester Zugang in der illustren PI-Runde ist Peter Stiegnitz, von PI in weiser Voraussicht auf Wikipedia verlinkt, darf man doch davon ausgehen, dass ihn weder das Stammpublikum von PI noch sonst irgendjemand kennt. Diese nie untergehende Sonne des soziologischen Denkens, der Peter (inzwischen 71 Jahre alt, normalerweise nicht unbedingt das Alter zum Verkalken), dessen Name unverständlicher in keinem mir bekannten OPAC auch nur ein Ergebnis liefert, plädiert in seinem betont zugespitzt betitelten Beitrag “Multikulti und Terrorismus” für die Abwehr der allgegenwärtigen Diktatur der Minderheiten.

Stiegnitz, prinzipientreu und unerbittlich, äußert sich auf eine Art und Weise, die in unser Zeit des Werteverfalls nicht gern gesehen wird. Er sagt zum Beispiel -

“Menschen sind Teile der Natur; und dazu gehören auch die Flüsse. Daher, zum Begriff Intrakulturalität mein „Donau-Beispiel“: Was wäre die Donau ohne ihrer Neben- und Zuflüsse: ein kleines, unbedeutendes Rinnsal. Aber was wäre die Donau, wenn die Zuflüsse statt Wasser nur Öl in die Donau mitbrächten? Eine giftige Kloake. Genauso verläuft es in der Entwicklung eines bestimmten Kulturkreises: Kulturnahe Elemente müssen und werden eingeschmelzt, kulturfremde abgestoßen, bzw. nur unter dem Wohlstandsmantel der Demokratie zwangs-akzeptiert.”

Wie wahr, wie wahr! Was einer der Terroristenversteher als einen dumpfen Biologismus/Geographismus/Essentialismus abtun würde ist in Wirklichkeit eine nüchterne Einschätzung der gegenwärtigen Weltlage, in der ungebremste Migrationsströme unsere Lebensweise bedrohen. Stiegnitz sagt, was Sache ist. Raus mit der giftigen Kloake der kulturfremden Elemente, und unsere Rettung ist so gut wie gesichert. Die von überwiegend linken Medien totgeschwiegene Inländerfeindlichkeit ist dann passe. Niemand muß “kulturfremde Elemente” willkürlich definieren, es liegt doch auf der Hand, um wen es sich dabei handelt, ja genau, um die da.

Großzügig räumt Stiegnitz ein - ja, es gibt Probleme.

“Natürlich gibt es auch im heutigen Österreich Rechtsextremismus und Rassismus. Natürlich kann man die Verfolgung und Ermordung von Juden, Zigeunern, Andersdenkenden zwischen 1938 und 1945 nicht vergessen. Das auch dann nicht, wenn ich - als einstiges Opfer des Holocaust - durchaus Verständnis dafür habe, dass die Menschen nach 1945 andere Sorgen als Volksgerichte und Wiedergutmachung hatten.”

Mit Sicherheit hatten die Menschen andere Sorgen, hat doch die allseits beklatschte Abstoßung der kulturfremden Elemente am Ende ihr Gegenteil bewirkt - die Kultur hat man gleich mit abgestoßen. Aus dieser Abstoßung resultierende Probleme mussten natürlich gelöst werden. So manch ein Blutordensträger löste das Kulturproblem, indem er Funktionär der jüdischen Kultusgemeinde wurde, doch es gab auch andere Wege, den Rassismus zu verurteilen, “und nicht nur den der Freimauerer”, wie Stieglitz wohlwissend schreibt.

Die kulturfremden, integrationsunwilligen Elemente befördern schließlich auch den Terrorismus. Und die linken Medien, vor allem CNN und Fox News, spielen ohne wenn und aber mit.

“Die größte Hilfe des modernen, islamistischen Terrors sind unsere freien Medien. Dieser Terrorismus ist allerdings auf die Verbreitung und Verstärkung durch die Massenmedien angewiesen.”

Welch eine scharfsinnige Beobachtung! Und das nach einer kurzen Zeitspanne von sechs Jahren, post 9/11. Eine Lösung klingt schon mit an - um dem “geistigen Ausverkauf” und der “masochistischen Sucht nach Selbstzerstörung”, welche in den linken Medien deutlich wird, zu begegnen soll wird ein Mehr an “Selbstkontrolle und Verantwortung der Berichterstattung” benötigt. Die Sensationslust der Leser und Zuschauer soll leer ausgehen, damit die Integration unserer Gemeinschaft endgültig wirksam wird und die Endabstoßung kulturfremder Elemente vollzogen werden kann.

Was soll man dazu sagen? Ein glänzender, logisch stringenter Beitrag zur gegenwärtigen Islamisierungdebatte. Ich freue mich auf weitere wissenschaftlich fundierte Beiträge auf PI-news.net und bedanke mich ganz herzlich für die Geistesblitze, die mir der Beitrag von Prof. Stiegnitz verschafft hat.