Posts Tagged ‘geschichte’

Joseph und der Hl. Geist waren Kinderschänder

Wednesday, February 27th, 2008

Wie alt war eigentlich die selige Jungfrau Maria, als sie Jesus zur Welt brachte? Deutlich unter achtzehn, liebe PI-Rassisten, nämlich vierzehn, gar nichts ungewöhnliches für brave jüdische Mädchen vor zweitausend Jahren. Wo bleibt die PI-Aufregung übers Christentum, die Religion der Kinderficker? “Das Kind Maria” mit dreizehn geschwängert, ein Skandal! Aber nein, es waren ja keine “Museln”,  und Joseph ist nicht Mohammed, über den Hl. Geist weiß man nichts genaues, und alles ist wieder gut, lalalala

JEWS DID SLAVETRADE

Tuesday, February 12th, 2008
For decades, the White people of America have been subjected to a continual barrage from Blacks and others that you and I are somehow “responsible” for the African slave trade and that we need to “atone” for our “guilt.” Their are a number of flaws with the idea that we are somehow “responsible” for the African slave trade. First of all, very few White people even owned slaves-slavery was a rich man’s pursuit and slavery did not exist amongst the middle and working classes of White people. Second of all, even if every one of us had an ancestor who owned slaves (which is an extremely unlikely proposition), it makes little sense to blame the children for the supposed sins of their fathers. Third of all, it is a fact that Blacks sold their own kind into slavery. As this is the case, Blacks are every bit as much to blame for slavery as are Whites. Fourth, European Whites did not bring the slaves to America. On the contrary, it was the Asiatic Jews who brought them here (as Louis Fahrakkan has also pointed out). Below is a listing of the Jewish slave ships and the Jewish owners of them. [...]

So, my fellow White American, there is nothing whatsoever to feel guilty about concerning slavery and it is time to quit apologizing for something others are responsible for.

Finest crackpot content.

Die achtstufige Volkstums-Skala - Zwangsarbeiter in Deutschland

Wednesday, January 2nd, 2008

“Am präzisesten feststellbar sind dabei die Kriterien von ‘Rasse’ und ‘Volkstumszugehörigkeit’. Sowohl was die Lebensmittelrationen, die Ausstattung der Unterkünfte, die Arbeitszeiten und -löhne sowie die Beschäftigung an qualifizierten Arbeitsplätzen betraf, als auch in bezug auf die sicherheitspolizeilichen Bestimmungen - Strafsystem, Umgang mit Deutschen, Mißhandlungen etc. - waren die Westarbeiter schlechter als die Deutschen, aber deutlich besser als die Arbeiter aus dem Osten gestellt. Daraus entwickelte sich eine Hierarchie, bei der die französischen Zivilarbeiter vor denen aus anderen westlichen Ländern (Belgien, Niederlande) rangierten - darunter die Arbeitskräfte aus den zum Teil mit Deutschland verbündeten oder von ihm abhängigen südosteuropäischen Ländern (Ungarn, Rumänen, Slowenen, Griechen, Serben, Kroaten) - darunter die Arbeiter aus der Tschechoslowakei (dem sog. ‘Protektorat Böhmen und Mähren’) - darunter die Polen, und ganz unten rangierten die Arbeiter aus der Sowjetunion sowie seit dem Sommer 1943 auch die italienischen Militärinternierten.”

Ulrich Herbert, “Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland”, Bonn 2003, S.154

Ein sehr erhellendes Büchlein, übrigens! Bei dieser Skala wird man sogleich an Peter Stiegnitz mit seinen “kulturfremden Elementen” erinnert.

Ayn Rand über Geschichte

Sunday, December 23rd, 2007

“Contrary to the prevalent views of today’s alleged scholars, history is not an unintelligible chaos ruled by chance and whim—historical trends can be predicted, and changed—men are not helpless, blind, doomed creatures carried to destruction by incomprehensible forces beyond their control.”

Aber die Zufälle, die unintendierten Nebenfolgen, Frau Rand, was ist damit? Und was prediction angeht, naja, wenn man irgendwelche möglichst vagen Prognosen von zweifelhaftem Sinn darunter fasst - vielleicht.

“There is only one power that determines the course of history, just as it determines the course of every individual life: the power of man’s rational faculty—the power of ideas. If you know a man’s convictions, you can predict his actions. If you understand the dominant philosophy of a society, you can predict its course. But convictions and philosophy are matters open to man’s choice.”

Oh, der Lauf der Geschichte = das individuelle Leben; bestimmt von EINEM Faktor! Ist das ein großer Wurf! Wenn aber “rational faculty” der einzige Faktor sein soll, der Geschichte bestimmt, dann stellt das Mittelalter für Ayn Rand vermutlich als eine Art “geschichtslose Epoche” dar, gab es in den “Dark Ages” gar keine “rational faculty”.

“There is no fatalistic, predetermined historical necessity. Atlas Shrugged is not a prophecy of our unavoidable destruction, but a manifesto of our power to avoid it, if we choose to change our course.”

Oh, hieß es nicht eben, die rationale Vermögen des MENSCHEN würde notwendigerweise die Geschichte bestimmen? Wat denn nun?

Geschichte im “Ayn Rand Lexicon” - diese Zitatensammlung verspricht stundenweise Spaß für die ganze Familie. Mich hätte jetzt der Eintrag zum Thema Kolonialismus interessiert, es gibt leider keinen. Und ich ahne, warum.

Von kostbaren (Buch-)Substanzen

Sunday, June 3rd, 2007

“Die Frauen und der Priester schnitten dann der Leiche Haarlocken und Schnipsel von den Finger- und Zehennägeln ab… Später ging dann das Gerücht, der Priester hätte mit der Leiche seiner Mutter das gleiche gemacht.” Diese Berichte lassen die Vorsichtmaßregeln erkennen, die von den Erben getroffen wurden, um zu verhindern, daß die Toten das Glück mit aus dem Hause nähmen [...] Man hütete sich, die Leiche zu waschen, um nicht damit irgendwelche an der Haut und dem Schmutz des Toten haftenden kostbaren Substanzen zu tilgen. Von ähnlichen Sitten hat in seiner “Esquisse d’une théorie de la pratique” (Genf, 1972) Pierre Bourdieu aus der Kabylei berichtet: Auch die Kabylen treffen mißtrauisch Vorsorge, daß nicht die Leiche das “baraka” (den Segen) des Hauses, aus dem sie kommt, mit ins Grab nähme.

Emmanuel LeRoy Ladurie: Montaillou. Ein Dorf vor dem Inquisitor. Aus dem Französischen übersetzt und bearbeitet von Peter Hahlbrock. Frankfurt am Main, 1983, S.63.

Wohlgemerkt - das ist noch nichts Katharisches, sondern der mehr oder wenige “normale” Katholizismus der Zeit und der Region.

Das Bourdieu-Buch in dt. Übersetzung könnte man übrigens auch mal langsam besorgen; es lässt sich nur in der UB finden - gebraucht weder bei Abebooks noch bei Amazon - und hat seit 1978-79 scheinbar keine einzige Neuauflage erfahren. Oder ist es später unter irgendeinem wilden deutschen Titel erschienen, der mir nicht bekannt ist? De Certeau behauptet, dass bereits nach der ersten französischen Ausgabe die Zeile “précédée de trois études d’ethnologie kabyle” aus dem Titel verschwunden ist, warum sollten die späteren deutschen Ausgaben denn nicht, na, z.B. “Wie ich den Theorieknüller schlechthin landete” oder “Darum mag mich Sylvia” betitelt sein.

Von dressierten Affen und komplizenhaften Schildkröten

Friday, May 18th, 2007

“Gelegentlich scheinen Tiere auch von Gauern und Betrügern abgerichtet worden zu sein, um für den Unterhalt ihrer Herren zu sorgen, worüber ausführlich der syrische Derwisch und Alchemist al-Gaubari (gest. 1257) in seiner Schrift Kitab al-muhtar fi kasf al-asrar wa-hatk al-astar (”Buch der Auswahl über die Enthüllung der Geheimnisse und das Zerreißen der Schleier”) berichtet. So wurde im Jahre 1216/1217 in Harran ein dressierter Affe gezeigt, der alle Gesten muslimischer Frömmigkeit vollführt hat, für einen in einen Affen verzauberten indischen Prinzen ausgegeben wurde, und mit dem Geld gesammelt wurde; und Einbrecher haben Schildkröten Kerzen auf den Rücken geklebt, sie durch einen Spalt in ein Haus geschickt und so den betreffenden Raum beleuchtet, um von außen das Inventar begutachten zu können.”

Herbert Eisenstein, Mensch und Tier im Islam, in: Paul Münch (Hrsg.). Tiere und Menschen. Geschichte und Aktualität eines prekären Verhältnisses, Paderborn 1998, S.129.