long-distance-anstoßen
Thursday, May 22nd, 2008mit Polen, telefonisch. Jetzt hab ich Harboe Pilsner aufgemacht
Na zdrowie! kurwa matka
mit Polen, telefonisch. Jetzt hab ich Harboe Pilsner aufgemacht
Na zdrowie! kurwa matka
Ein Paar Kommentare zum Spiegel-Artikel
“Deutsche Studierende sind wesentlich mobiler als Studierende aus anderen Industrieländern, deutlich mobiler als etwa Studierende aus Großbritannien oder den USA”
Vielleicht weil es in Deutschland die Institution des ERASMUS-Urlaubssemesters existiert? Für die lieben Amis und Kanadier, die ich bisher betroffen habe ticken die Studiengebühren der Heimatuni weiter, auch wenn sie in Europa verweilen. Alle Engländer, die mir über den Weg gelaufen sind waren wiederum keine garantiert blonden Rheinländer Angelsachsen sondern allesamt Migrantenkinder. Der stramme Angelsachse will halt nicht weg von der Insel, wie es scheint
“Die Auswertung zeigt aber auch: Trotz Auslands-Bafög und Erasmus-Stipendien - Studenten aus wohlhabenden Elternhäusern absolvieren doppelt so häufig einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland wie junge Menschen aus armen Familien, bei denen Dobischat eine zunehmende “Vermeidungsstrategie” sieht.”
Bei den lächerlichen Auslands-BAFÖG-Sätzen auch kein Wunder. Vor allem in Hochpreisländern Skandinaviens hat man eine ziemliche Arschkarte gezogen. Das Bafögamt geht z.B. davon aus, dass es für Aufenthalte in Dänemark keines Auslandsaufschlags bedarf. Obwohl Dänemark wesentlich teuer ist als Deutschland, allerdings noch nicht so teuer wie Norwegen oder Island, wo es dann ein wenig mehr Geld gibt. Sag goodbye zu deinen Ersparnissen oder pump die Eltern an, ein Drittes ist nicht gegeben. Es sei denn, man ist anerkannt “hochbegabt” oder ein kleiner Kommunist von der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Wir tranken einen auf Jurij Gagarin. Pseudorussischen Wodka, der nach Stunden im Kühlschrank die richtige ölige Konsistenz erreicht hatte. Man muß es den Polen lassen - im Gegensatz zu den meisten Deutschen wissen sie, wie Wodka richtig getrunken werden soll
Es ist natürlich toll, an einem verregnetem oder zumindest die Wolken betreffend zugezogenem Roskilde-Nachmittag - es schneit nicht gerade! - einen Anruf auf’s sich so selten regende dänische Handy zu bekommen. Und nicht irgendwoher, sondern mitten aus dem Central Park, ja, Junge, ich sitz’ hier auf ‘ner Bank, auf der Arbeit war ich auch schon, und ‘ne Wohnung ist auch schon da, nech, bleib du ruhig mal in deinem Betonbunker sitzen, falls das Wetter jemals besser wird kannst du ja nach Kopenhagen fahren und dich dort besaufen für 40 kr das Glas, während ich überall mit dem grünen Spielgeld bezahle
Die Antwort erübrigt sich
In der longue durée (haha) der letzten Monate gab es mindestens zwei