Posts Tagged ‘erasmus’

long-distance-anstoßen

Thursday, May 22nd, 2008

mit Polen, telefonisch. Jetzt hab ich Harboe Pilsner aufgemacht
Na zdrowie! kurwa matka

Erasmus-Zwischenfazit

Saturday, May 10th, 2008
  • Seit ich Stephan kenne ist die Wahrscheinlichkeit eines alkoholbedingten Todes in Wien stark gestiegen. Man könnte erfrieren im Prater, oder unter die Räder eines Fiakers kommen! (попал под лошадь) Auf die Gleise der U2 taumeln! Man könnte den Fotoapparat verlieren, die Geldbörse. Auf dem Zentralfriedhof an Schönbergs Grab die Stirn blutig schlagen. Viele neue Möglichkeiten des Zeitvertreibs in der Donaumetropole. Tod im Juni, hehe
  • Ähnliche Alkoholabenteuer drohen in jeder Stadt, wo sich gegenwärtige Erasmus-Kollegen in absehbarer Zeit aufhalten. Also auch daheim, wenn sie denn einen besuchen kommen. Vor allem in Polen, welches es irgendwann im Rahmen einer mehrere Städte umfassenden Tour zu bereisen gilt besteht akute Lebensgefahr, zurückzuführen auf billigen Wodka und unerbittlich sämtliche Innereien reizende polnische Cuisine. Von polnischen Frauen schweigen wir lieber
  • Das geplante Nachtreffen in Spanien ist eine ausgesprochen gute Idee. In Dänemark würde sich sowieso niemand mehr treffen wollen. Zu hoch die Preise und die kurz jene klimatische Zeitspanne, in der man mit T-Shirt bekleidet umherlaufen kann. Hingegen kann man in Spanien bereits im April Sonnenbrand bekommen, wenn man denn möchte. Wenn ich das jetzt am Rande ansprechen kann - wieso begeistern sich eigentlich so viele Mädchen für Skandinavien? In meinem Bekanntenkreis wäre nur ein Skandinavist zu erwähnen, dafür sehr, sehr viele Mädchen, die es in den Norden zieht. Es ist doch so kalt dort, meine Güte.
  • ansonsten bin ich ziemlich erasmusmüde und ziehe in fünf Wochen gen Süden. Mit richtig viel Übergepäck

Captain Obvious strikes again - “Reiche Studenten sind doppelt so mobil wie arme”

Wednesday, April 23rd, 2008

Ein Paar Kommentare zum Spiegel-Artikel

“Deutsche Studierende sind wesentlich mobiler als Studierende aus anderen Industrieländern, deutlich mobiler als etwa Studierende aus Großbritannien oder den USA”

Vielleicht weil es in Deutschland die Institution des ERASMUS-Urlaubssemesters existiert? Für die lieben Amis und Kanadier, die ich bisher betroffen habe ticken die Studiengebühren der Heimatuni weiter, auch wenn sie in Europa verweilen. Alle Engländer, die mir über den Weg gelaufen sind waren wiederum keine garantiert blonden Rheinländer Angelsachsen sondern allesamt Migrantenkinder. Der stramme Angelsachse will halt nicht weg von der Insel, wie es scheint

“Die Auswertung zeigt aber auch: Trotz Auslands-Bafög und Erasmus-Stipendien - Studenten aus wohlhabenden Elternhäusern absolvieren doppelt so häufig einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland wie junge Menschen aus armen Familien, bei denen Dobischat eine zunehmende “Vermeidungsstrategie” sieht.”

Bei den lächerlichen Auslands-BAFÖG-Sätzen auch kein Wunder. Vor allem in Hochpreisländern Skandinaviens hat man eine ziemliche Arschkarte gezogen. Das Bafögamt geht z.B. davon aus, dass es für Aufenthalte in Dänemark keines Auslandsaufschlags bedarf. Obwohl Dänemark wesentlich teuer ist als Deutschland, allerdings noch nicht so teuer wie Norwegen oder Island, wo es dann ein wenig mehr Geld gibt. Sag goodbye zu deinen Ersparnissen oder pump die Eltern an, ein Drittes ist nicht gegeben. Es sei denn, man ist anerkannt “hochbegabt” oder ein kleiner Kommunist von der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Yuri’s Night Roskilde

Sunday, April 13th, 2008

Wir tranken einen auf Jurij Gagarin. Pseudorussischen Wodka, der nach Stunden im Kühlschrank die richtige ölige Konsistenz erreicht hatte. Man muß es den Polen lassen - im Gegensatz zu den meisten Deutschen wissen sie, wie Wodka richtig getrunken werden soll

why are people grudgeful

Friday, April 11th, 2008

Es ist natürlich toll, an einem verregnetem oder zumindest die Wolken betreffend zugezogenem Roskilde-Nachmittag - es schneit nicht gerade! - einen Anruf auf’s sich so selten regende dänische Handy zu bekommen. Und nicht irgendwoher, sondern mitten aus dem Central Park, ja, Junge, ich sitz’ hier auf ‘ner Bank, auf der Arbeit war ich auch schon, und ‘ne Wohnung ist auch schon da, nech, bleib du ruhig mal in deinem Betonbunker sitzen, falls das Wetter jemals besser wird kannst du ja nach Kopenhagen fahren und dich dort besaufen für 40 kr das Glas, während ich überall mit dem grünen Spielgeld bezahle

Die Antwort erübrigt sich

Denkwürdige Begegnungen In D und DK

Friday, April 11th, 2008

In der longue durée (haha) der letzten Monate gab es mindestens zwei

  • ein junger deutscher Absolvent der University of Edinburgh, Politikwissenschaftler, vom Arbeitsamt zu Aufgaben gezwungen, für die ein Hauptschüler überqualifiziert wäre. Was liegt hier vor? Ein Fall von krankhafter Trägheit? Einfach Pech? “Karriere”-Dummheit allgemein?  Ich war unglaublich schockiert darüber, was man sich gefallen lassen kann
  • eine Halb-Griechin, Halb-%insert lateinamerikanisches Land%, die - soweit ich mich erinnere - von der Liebe nach Kanada getrieben wurde, wo sie auch zu studieren begann, um dann von der Liebe nach Dänemark getrieben zu werden, wo sie ein Kind zur Welt brachte, um es zusammen mit ihrer aus Griechenland zugereisten Mama großzuziehen. Klingt wie ein Film, oder? Der Name ist eindeutig griechisch, die Person unmöglich. Sie machte mich wahnsinnig in der Frühphase unserer Projektplanung, sie konnte einfach nicht aufhören zu sprechen und mich ständig an ihren neuen Einfällen teilhaben zu lassen, die wiederum in alle Richtungen auswucherten und ahhhhhhhhh. Zum Glück schrieb sie dann doch über etwas anderes. Sympathisch, aber impossible to work with. Ein positives Beispiel für irgendetwas, mit Sicherheit