Archive for the ‘misc’ Category

Loïc Wacquant im Radio

Saturday, May 24th, 2008

Nächste Woche zu Gast bei Laurie Taylor - Loïc Wacquant. Unbedingt anhören

“Thinking Allowed” von BBC 4 ist generell eine sehr empfehlenswerte Sendung, die es auch als Podcast gibt. Sonst würde ich ja nicht dafür Werbung machen

long-distance-anstoßen

Thursday, May 22nd, 2008

mit Polen, telefonisch. Jetzt hab ich Harboe Pilsner aufgemacht
Na zdrowie! kurwa matka

So geht das wohl

Wednesday, May 21st, 2008

Damals - wie DAS schon klingt - noch bei blogger habe ich versucht, irgendwelche zusammenhängenden Texte zu veröffentlichen, aus Büchern zu zitieren, etwas Abgerundetes, im eigentlichen Sinne “Veröffentlichungswürdiges” hinzukriegen. Monate später und um einige Paypal-Dollars ärmer landet man beim belanglosen Privatbla und tausendfach repliziertem Web-Rauschen und bleibt auf einer Domain sitzen, die man nicht den Grabbern überlassen möchte

Der letzte Versuch war der angekündigte Rant zu Edouard Glissant, aber es kam nichts. Aber ehrlich - wer will auch sein verschriftetes quasiakademisches Gestammele in einer Fremdsprache der Allgemeinheit präsentieren? Warum veröffentlicht man Hausarbeiten - steht man derart dahinter? Und - Wann kommen die Einzeiler wieder? Kürzlich war ich auf dem sehr empfehlenswerten* Blog Odradek unterwegs, welches mit ziemlicher Genauigkeit das repräsentiert, was ich ursprünglich vor hatte

* Was ist hierbei “empfehlenswert”? Ist es empfehlenswert, mehrmals wöchentlich mit laaaangen Zitaten gefüttert zu werden? Fühlt man sich in der Lage, mitzudiskutieren? Ist dieses Internet hier überhaupt sinnvoll für Zeitvertreib dieser Art? Mein Bauchgefühl entscheidet sich für Katzenbilder

Das nächste Mal in Guadeloupe

Tuesday, May 20th, 2008

“Désolé, vous devez résider en Allemagne, France, Guadeloupe, Guyane Française, Martinique, La Réunion, Polynésie Française, Saint-Pierre-et-Miquelon, Wallis-et-Futuna, Mayotte, Nouvelle-Calédonie ou Territoires Français du Sud pour voir cette vidéo.”

Sowas von désolé, man spürt es richtig. Anständige frei zugängliche deutsche Proxies gibt es nicht, Cisco VPN bockt rum, kein ARTE heute abend

Robotic Flying Penis Assaults Gary Kasparov

Tuesday, May 20th, 2008

via nycresistor

Dmitrij Medwedjew vor gefühlten 15 Jahren

Sunday, May 11th, 2008

Wie jemand im Kommenterbereich anmerkte - so eine Krawatte ließen sie ihn heute nicht mehr tragen

Erasmus-Zwischenfazit

Saturday, May 10th, 2008
  • Seit ich Stephan kenne ist die Wahrscheinlichkeit eines alkoholbedingten Todes in Wien stark gestiegen. Man könnte erfrieren im Prater, oder unter die Räder eines Fiakers kommen! (попал под лошадь) Auf die Gleise der U2 taumeln! Man könnte den Fotoapparat verlieren, die Geldbörse. Auf dem Zentralfriedhof an Schönbergs Grab die Stirn blutig schlagen. Viele neue Möglichkeiten des Zeitvertreibs in der Donaumetropole. Tod im Juni, hehe
  • Ähnliche Alkoholabenteuer drohen in jeder Stadt, wo sich gegenwärtige Erasmus-Kollegen in absehbarer Zeit aufhalten. Also auch daheim, wenn sie denn einen besuchen kommen. Vor allem in Polen, welches es irgendwann im Rahmen einer mehrere Städte umfassenden Tour zu bereisen gilt besteht akute Lebensgefahr, zurückzuführen auf billigen Wodka und unerbittlich sämtliche Innereien reizende polnische Cuisine. Von polnischen Frauen schweigen wir lieber
  • Das geplante Nachtreffen in Spanien ist eine ausgesprochen gute Idee. In Dänemark würde sich sowieso niemand mehr treffen wollen. Zu hoch die Preise und die kurz jene klimatische Zeitspanne, in der man mit T-Shirt bekleidet umherlaufen kann. Hingegen kann man in Spanien bereits im April Sonnenbrand bekommen, wenn man denn möchte. Wenn ich das jetzt am Rande ansprechen kann - wieso begeistern sich eigentlich so viele Mädchen für Skandinavien? In meinem Bekanntenkreis wäre nur ein Skandinavist zu erwähnen, dafür sehr, sehr viele Mädchen, die es in den Norden zieht. Es ist doch so kalt dort, meine Güte.
  • ansonsten bin ich ziemlich erasmusmüde und ziehe in fünf Wochen gen Süden. Mit richtig viel Übergepäck

This American Love/Hate Relationship

Wednesday, May 7th, 2008

a typical This American Life listener

A typical TAL listener, by madabandon, CC-licensed.

Without doubt, there are reasons to make fun of This American Life.

“In what cultural anthropologists are calling a “colossal achievement” in the study of white-collar professionals, the popular radio show has successfully isolated all 7,442 known characteristics of college graduates who earn between $62,500 and $125,000 per year and feel strongly that something should be done about global warming.”

(This American Life Completes Documentation Of Liberal, Upper-Middle-Class Existence, The Onion, April 20, 2007 | Issue 43•16)

One the one hand, there is the self-celebrating buzz of the “upper middle-class existence” mocked by The Onion. There are the ad segments at the end of the show when Ira Glass tries - more or less convincingly - to convey the excitement caused by driving a Volkswagen or a Saab in the U. S. of A. Since the car has to be mildly yuropean after all, giving you that special feeling of being one of the chosen few without showing off too much, still sustaining a certain extent of modesty - i doubt that BMW or Daimler would ever feature ads on This American Life. It would confuse the target audience. Volvo will do, though. But wait, now we’re getting way too close to the tone of the original Onion article.

Then again - from time to time TAL comes up with very touching and absolutely insane stories. Like the story a cryonics enthusiast from California without any form of formal education in the medical field who started freezing dead bodies in the 1960s in his garage and ultimately lied to his clients, letting the corpses of their relatives decompose. Or how about Jerry Springer’s pre-trash TV career narrated with the highest attention to detals? Or the career of a deformed baby doll in a gigantic toy store, exposing everyday racism in America?

Stories like that simply cannot be told on German airwaves. Thanks for being sooo highbrow, Deutschlandradio. I guess it would be nice if you would be largely dependent on direct financial support from your listeners instead of living off the ever-flowing influx of GEZ money. Maybe your programming would become worth listening.

Vollbeschäftigung für Statistiktüftler

Thursday, May 1st, 2008

“Ich bin mir sicher, dass wir in ein paar Jahren sagen können: Niemand, der seinen Job verliert, bleibt länger als ein Jahr ohne einen neuen Arbeitsplatz. Das wäre ein Riesenerfolg. Das wäre für mich Vollbeschäftigung.”
Quelle: Olaf Scholz (SPD), Bundesarbeitsminister

Klartext: in ein Paar Jahren haben wir uns so viele statistische Tricks einfallen lassen, dass fast niemand mehr als arbeitslos gilt, trotz Leistungsbezugs vom Amt! So schaffen wir Vollbeschäftigung!

Chef, ist Bourdieu verdächtig?

Wednesday, April 30th, 2008

“Die meisten BeamtInnen hatten offensichtlich keine Ahnung, wonach sie suchten - im Zweifel wurde der Chef vom BKA gefragt. Der musste z.B. auch die großartige Frage beantworten, ob ein Buch von Bourdieu verdächtig sei. Ob die wussten, dass sie die Wohnung eines Soziologen durchsuchen? Ob die wussten, was das ist, ein Soziologe?”