Erasmus-Zwischenfazit

  • Seit ich Stephan kenne ist die Wahrscheinlichkeit eines alkoholbedingten Todes in Wien stark gestiegen. Man könnte erfrieren im Prater, oder unter die Räder eines Fiakers kommen! (попал под лошадь) Auf die Gleise der U2 taumeln! Man könnte den Fotoapparat verlieren, die Geldbörse. Auf dem Zentralfriedhof an Schönbergs Grab die Stirn blutig schlagen. Viele neue Möglichkeiten des Zeitvertreibs in der Donaumetropole. Tod im Juni, hehe
  • Ähnliche Alkoholabenteuer drohen in jeder Stadt, wo sich gegenwärtige Erasmus-Kollegen in absehbarer Zeit aufhalten. Also auch daheim, wenn sie denn einen besuchen kommen. Vor allem in Polen, welches es irgendwann im Rahmen einer mehrere Städte umfassenden Tour zu bereisen gilt besteht akute Lebensgefahr, zurückzuführen auf billigen Wodka und unerbittlich sämtliche Innereien reizende polnische Cuisine. Von polnischen Frauen schweigen wir lieber
  • Das geplante Nachtreffen in Spanien ist eine ausgesprochen gute Idee. In Dänemark würde sich sowieso niemand mehr treffen wollen. Zu hoch die Preise und die kurz jene klimatische Zeitspanne, in der man mit T-Shirt bekleidet umherlaufen kann. Hingegen kann man in Spanien bereits im April Sonnenbrand bekommen, wenn man denn möchte. Wenn ich das jetzt am Rande ansprechen kann - wieso begeistern sich eigentlich so viele Mädchen für Skandinavien? In meinem Bekanntenkreis wäre nur ein Skandinavist zu erwähnen, dafür sehr, sehr viele Mädchen, die es in den Norden zieht. Es ist doch so kalt dort, meine Güte.
  • ansonsten bin ich ziemlich erasmusmüde und ziehe in fünf Wochen gen Süden. Mit richtig viel Übergepäck

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