Ein Paar Kommentare zum Spiegel-Artikel
“Deutsche Studierende sind wesentlich mobiler als Studierende aus anderen Industrieländern, deutlich mobiler als etwa Studierende aus Großbritannien oder den USA”
Vielleicht weil es in Deutschland die Institution des ERASMUS-Urlaubssemesters existiert? Für die lieben Amis und Kanadier, die ich bisher betroffen habe ticken die Studiengebühren der Heimatuni weiter, auch wenn sie in Europa verweilen. Alle Engländer, die mir über den Weg gelaufen sind waren wiederum keine garantiert blonden Rheinländer Angelsachsen sondern allesamt Migrantenkinder. Der stramme Angelsachse will halt nicht weg von der Insel, wie es scheint
“Die Auswertung zeigt aber auch: Trotz Auslands-Bafög und Erasmus-Stipendien - Studenten aus wohlhabenden Elternhäusern absolvieren doppelt so häufig einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland wie junge Menschen aus armen Familien, bei denen Dobischat eine zunehmende “Vermeidungsstrategie” sieht.”
Bei den lächerlichen Auslands-BAFÖG-Sätzen auch kein Wunder. Vor allem in Hochpreisländern Skandinaviens hat man eine ziemliche Arschkarte gezogen. Das Bafögamt geht z.B. davon aus, dass es für Aufenthalte in Dänemark keines Auslandsaufschlags bedarf. Obwohl Dänemark wesentlich teuer ist als Deutschland, allerdings noch nicht so teuer wie Norwegen oder Island, wo es dann ein wenig mehr Geld gibt. Sag goodbye zu deinen Ersparnissen oder pump die Eltern an, ein Drittes ist nicht gegeben. Es sei denn, man ist anerkannt “hochbegabt” oder ein kleiner Kommunist von der Rosa-Luxemburg-Stiftung