Kinder malen Dmitrij Medwedew
Friday, February 29th, 2008http://www.webpark.ru/comments.php?id=33158
Ubivat’, ubivat’, ubivat’.
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Ubivat’, ubivat’, ubivat’.
Wie alt war eigentlich die selige Jungfrau Maria, als sie Jesus zur Welt brachte? Deutlich unter achtzehn, liebe PI-Rassisten, nämlich vierzehn, gar nichts ungewöhnliches für brave jüdische Mädchen vor zweitausend Jahren. Wo bleibt die PI-Aufregung übers Christentum, die Religion der Kinderficker? “Das Kind Maria” mit dreizehn geschwängert, ein Skandal! Aber nein, es waren ja keine “Museln”, und Joseph ist nicht Mohammed, über den Hl. Geist weiß man nichts genaues, und alles ist wieder gut, lalalala
Vier Wochen nach dem ersten Termin bei der Bank - gleich am Tag der Ausstellung der CPR-Nummer - habe ich nur eine einsatzbereite dänische Mastercard und Null kr aufm Konto. Dauert es in Deutschland eigentlich auch so lange, wenn man ein Konto eröffnet?
A poster at Free Republic has discovered that a right-wing blogger named Ronald Barbour committed suicide on February 19. Barbour announced the planned suicide in a blog entry posted at his website on February 17. He said that the suicide would be to protest America’s failure to oppose the spread of Islam.
Ich frage mich jetzt - wenn die Geschichte überhaupt stimmt - wie er sich wohl umgebracht hat. Der ultimative Protest wäre natürlich sich selbst halal zu schlachten. Aber das hätte er vermutlich nicht alleine geschafft, das arme Würstchen. In freudiger Erwartung eines lobhudelnden PI-Beitrages. Darauf müssen die doch reinfallen!
UPDATE Der Typ will vom Dach gesprungen sein. Wie langweilig.
New York Review of Books - Classifieds - Personals, die meisten über 50 und sehr well off. Noch von der harmloseren Sorte:
INTELLECTUAL ODYSSEUS (Ph.D., 66) seeking California Penelope to share the arts and life with.
Und hier ist jemand ausgesprochen optimistisch
BORED, married white male, six foot four inches, slim 190, active mid-seventies, highly educated, NS, seeks petite, very skinny, bright, middle-aged female for long-termed romance. Northern Queens. P.O. Box 235, Flushing, NY 11358.
Active mid-seventies! Aber hallo
http://www.nybooks.com/classifieds/personals
Das alles schreit nach cut-up mit besonders bizarren Ergebnissen. Heute drauf gestoßen, nachdem ich die Besprechung des neuen Buches von Oliver Sacks gelesen habe
in der Kategorie “Kinderkacke”. Henryk Broder übers Bildblog!
X: gaga
X: broder hat jetzt was über den bildblog verfasst
X: http://www.welt.de/kultur/article1708089/Der__BILDblog_und_die_Fehler_der_Anderen.html
ich: er wills bloß dem niggemeier heimzahlen
ich dafür, dass er sich so wirkungsvoll über broder lustig gemacht hat
X: jaja, vermutlich
X: v.a. hat die welt das von der achse des guten gepastet
ich: wie billig
X: wem zum teufel fällt denn ein, im namen des guten die bild zu verteidigen? ich kann sogar noch verstehen, wie man im namen des guten islamophob, rassistisch, sexistisch oder menschenfeind sein kann
X: aber die bild verteidigen im namen des guten, das will mir nicht in den kopf
“Man könnte auch von einer Frustration sprechen, die nach einem Ventil sucht.”
Es gibt Leute, die posten ihre Reisefotos bei Facebook, und darauf sind dann auch wirklich nur sie zu sehen. Keine anderen beteiligten Menschen. An wen ist dann das Lächeln gerichtet? Habe dieses Phänomen relativ oft angetroffen und jedes mal für gruselig befunden
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Witzig sind auch plötzliche Veränderung des relationship status, wobei man genau weiß, dass sich eigentlich nichts verändert hat. Neupositionierung? Langeweile?
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Taggen und getaggt werden, vor allem Letzteres. XY tagged 10 photos of you on Facebook, unerbittlich. Ich stehe mit flickr ziemlich alleine da
Gestern bei der group formation, wir suchen einen Supervisor bzw. eher eine Supervisorin für unsere Projektarbeit - hey, das sind Geisteswissenschaften und der Frauenanteil ist entsprechend hoch, sowohl bei den Studenten als auch bei den Lehrkräften. Am Ende entscheidet man sich für L., weil sie so “cute” ist. Die gruselige Feministin kommt von Anfang an nicht in Frage, wir machen ja nix zum Thema Prostitution, und S. wirkte ahnungsloser als so mancher Student
Nach Dänemark fahren, um mit betrunkenen Polinnen um zwei Uhr nachts russische Volkslieder zu singen
Édouard Glissant will kein “Franzose” sein, schreibt aber wie ein Haufen wildgewordener (französischer) Poststrukturalisten aus der zweiten Reihe. Das heißt, seine Texte lesen sich schön, lassen mit einiger Wahrscheinlichkeit aber Substanz vermissen - so jedenfalls mein Eindruck nach der Lektüre einiger Sekundärtexte mit teils ausufernden Glissant-Zitaten. Die Häufigkeit, mit der Glissant botanische Metaphern eingesetzt ist ein wenig beunruhigend. Der Reader gibt für die heutige Sitzung ganz drei Kommentare zu Glissant her, die voller kleiner und v.a. großer Widersprüche stecken und nie aufhören wollen Glissant preisen. Die WTF-Rate beim Lesen war ungewöhnlich hoch. Postcolonial studies, so sieht’s aus, Kinder.